Auseinandersetzungen, Platzverweise und Polizeihund im Einsatz – dennoch lockte das Volksfest wieder zahlreiche Besucher nach Verden
Die Domweih hat Verden wieder fest im Griff. Tausende Besucher strömten am Wochenende auf das Festgelände, verfolgten den traditionellen Festumzug und feierten auf einem der größten Volksfeste der Region. Für die Polizei verlief das Wochenende allerdings nicht ganz ohne Arbeit.
Während der große Festumzug mit seinen 58 Wagen und Gruppen ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne ging, kam es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden zu mehreren Einsätzen.

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Nach Angaben der Polizei wurden Körperverletzungen, Bedrohungen und Beleidigungen registriert. Der größte Einsatz ereignete sich in der Nacht zum Sonntag gegen 3.30 Uhr im Bereich der Stadthalle. Dort gerieten mehrere Personen aneinander. Sicherheitskräfte versuchten zunächst, die Situation zu beruhigen und wurden dabei leicht verletzt.
Als die Polizei eingriff, musste sie die Gruppen trennen. Ein 24-jähriger Mann soll sich dabei besonders aggressiv verhalten haben. Bei dem Einsatz eines Polizeihundes wurde er leicht verletzt.
Insgesamt leitete die Polizei mehrere Strafverfahren ein. Drei Personen erhielten Platzverweise. Eine Person kam dieser Aufforderung nicht nach und wurde in Gewahrsam genommen. Zwei weitere Personen verbrachten die Nacht ebenfalls auf der Polizeidienststelle.
Abseits dieser Vorfälle bestimmten jedoch die typischen Domweih-Bilder das Wochenende: volle Straßen, Fahrgeschäfte, Musik und zahlreiche Besucher aus Verden und der Region. Die Domweih läuft noch bis Donnerstag.
Quelle: Polizeiinspektion Verden/Osterholz


