
Lobende Erwähnung in der Kategorie Säugetiere: Unbeschwert von Jules Oldroyd, Großbritannien. © GDT ENJ 2025, Jules Oldroyd
In den Wintermonaten lädt das Deutsche Pferdemuseum seine Gäste mit der Sonderausstellung
„Europäischer Naturfotograf des Jahres 2025“ zu einer fotografischen Reise um die Welt ein. Es geht
nach Andalusien, Ungarn und Tschechien, nach Kenia, Uganda und Tansania, nach Ecuador, Sri Lanka,
Kanada, auf die Philippinen und sogar in die Antarktis. Auf norwegische Gletscher, in die schottischen
Highlands und die Wälder des Elbsandsteingebirges, auf Berggipfel und in Höhlen, in Wüsten und die
Tiefen der Ozeane.
Die unterschiedlichsten Lebensräume der Welt sind aktuell auf rund 200 Quadratmeter
Ausstellungsfläche im Deutschen Pferdemuseum zusammengefasst. Die gut 90 Fotografien zeigen die
gesamte Bandbreite der Naturfotografie: von ungesehenen Verhaltensweisen, seltenen Arten,
intimen Tierportraits, verträumten Pflanzenbildern bis hin zu Aufnahmen, die sich kritisch mit den
Belangen des Natur- und Artenschutzes auseinandersetzen.
Zwei der im Wettbewerb ausgezeichneten Naturfotografen werden im Januar und im Februar 2026
im Deutschen Pferdemuseum zu Gast sein. „Faszination Antarktis“ lautet der Titel des Vortrags von
Naturfotograf und Klimawissenschaftler David Menzel, der am Mittwoch, den 14.01.2026,
stattfindet. Mit beeindruckenden Fotos gibt er an diesem Abend Einblicke in seine Arbeit auf
Forschungsschiffen und Eisbrechern, die ihn zu den abgelegensten Regionen der Welt brachten. Auf
einer dieser Expeditionen entstand das Foto „Minimalistischer Dreiklang“, mit dem er im
Wettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2025“ die Kategorie Landschaften gewinnen
konnte. David Menzel ist Videograf, Fotograf und Klimaphysiker. In dieser außergewöhnlichen
Kombination hat er seine Aufgabe als Wissenschaftskommunikator gefunden. Er möchte die Gäste
des Vortrags mit seiner Begeisterung für die Antarktis anstecken und sein spannendes Wissen über
diesen entlegenen und besonderen Ort mit dem Publikum teilen.
Unter dem Titel „Traum und Abenteuer Fernwandern“ berichtet der in der Kategorie „Landschaften“
ausgezeichnete Naturfotograf Alexander Hormann aus Holzminden am Dienstag, den 17.02.2026
über seine Wanderungen auf den eindrucksvollsten Naturpfaden der Welt. Zu Fuß hat er bereits
mehrere Tausend Kilometer zurückgelegt. Nach seinem Lehramtsstudiums begab er sich allein, mit
vollgepacktem Rucksack auf den Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada und kehrte nach 141
Tagen als neuer Mensch zurück. Mit seinen 4270 Kilometer Länge zählt der Weg durch den wilden
Westen der USA zu den spektakulärsten Fernwanderwegen weltweit. Vom Fernwander-Fieber
infiziert, folgten weitere Touren in den Pyrenäen und Norwegen, mal solo, mal mit seiner Schwester,
seiner Partnerin oder mit seinen Schülern. In seinem Vortrag erzählt Hormann mit atemberaubenden
Bildern von den Erlebnissen seiner Fernwanderabenteuer, von Strapazen und Glücksmomenten, von
Todesangst und Lebenslust.
Beide Vorträge starten um 19.30 Uhr. Einlass ist jeweils ab 18.00 Uhr, so dass im Vorfeld die
Möglichkeit besteht, die aktuelle Sonderausstellung zu besichtigen. Karten sind an der Abendkasse
für 14,- € pro Person erhältlich. Mitglieder des Deutschen Pferdemuseums zahlen einen ermäßigten
Preis von 8,- € pro Person. Anmeldungen und Sitzplatzreservierungen für die Vorträge sind ab sofort
möglich unter Tel: 04231/807140.
Für das Deutsche Pferdemuseum gelten in der Weihnachtszeit Sonderöffnungszeiten: Am 24.-
25.12.25 sowie am 31.12. und 01.01.26 bleibt das Museum geschlossen. Am zweiten
Weihnachtsfeiertag (26.12.25) ist das Museum von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus
gelten die regulären Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. (pm)



