Eine Kraft, die man nicht sehen kann
Ein Magnet kann manche Gegenstände anziehen, ohne sie zu berühren. Diese unsichtbare Wirkung heißt Magnetkraft. Du kannst sie nicht sehen, aber du kannst beobachten, was sie macht: Eine Büroklammer bewegt sich auf den Magneten zu und bleibt daran hängen.
Welche Dinge zieht ein Magnet an?
Besonders gut reagieren Gegenstände aus Eisen oder Stahl. Dazu gehören zum Beispiel viele Nägel, Schrauben, Büroklammern und manche Werkzeuge.
Aber nicht alles, was wie Metall aussieht, wird angezogen. Aluminium, Kupfer, Holz, Glas, Papier und Kunststoff bleiben normalerweise liegen. Deshalb ist ein Magnet kein allgemeiner „Metallsauger“.
Jeder Magnet hat zwei Pole
Ein Magnet besitzt einen Nordpol und einen Südpol. Hältst du zwei verschiedene Pole zusammen, ziehen sie sich an. Treffen zwei gleiche Pole aufeinander, stoßen sie sich ab.
Merksatz: Verschiedene Pole ziehen sich an. Gleiche Pole stoßen sich ab.
Probier es selbst aus
Nimm einen kleinen Magneten und suche einige ungefährliche Gegenstände: eine Büroklammer, einen Holzstift, einen Löffel, ein Stück Papier, eine Münze und einen Flaschendeckel.
- Lege alle Gegenstände auf einen Tisch.
- Halte den Magneten nacheinander vorsichtig daran.
- Notiere, was angezogen wird und was nicht.
- Überlege anschließend, aus welchem Material die Dinge bestehen.
Achtung: Starke Magnete gehören nicht in die Nähe von Handys, Computern, Bankkarten oder medizinischen Geräten.
Wo werden Magnete benutzt?
Magnete stecken an vielen Stellen in unserem Alltag: in Lautsprechern, Elektromotoren, Schranktüren, Fahrraddynamos, Werkzeughaltern und Kompassen.
Schon gewusst? Auch die Erde besitzt ein Magnetfeld. Deshalb kann sich die Nadel eines Kompasses ungefähr nach Norden ausrichten.